Opa kocht

Im Juni haben sich Großväter und Enkelkinder zum gemeinsamen Kochen getroffen. Zum Einstieg bekamen Großväter und Enkelkinder einen leckeren Bananen-Mango-Milchshake. Dann wurden die Rezepte „Gemüsespieße“, „Erdbeerquarkspeise“ und „Spaghettipizza“ verteilt. Es fanden sich kleine Gruppen, die jeweils ein Gericht vorbereiteten. Jede Gruppe war intensiv mit der Zubereitung beschäftigt. Während die Spaghettipizza im Ofen war, räumten Großväter und Enkelkinder auf. Die Kinder tobten sich danach auf dem Hof und in der Spielecke aus, die Großväter legten eine kleine Pause ein. Das anschließende gemeinsame Essen haben alle sehr genossen und die Großväter nahmen sich vor, ab jetzt öfter mit ihren Enkelkindern zu kochen. Ein sehr gelungener Nachmittag.

OpasBlog geht auf Reisen

"Opa" vor PCDas Deutsche Rote Kreuz hat 2012 seine Arbeit im Bereich der Großväterarbeit angestoßen und an verschiedenen Standorten intensiviert. Insgesamt fünf DRK-Einrichtungen bieten seit dem regelmäßige Aktivitäten für die Generation der Großväter an. Diese zeichnen sich zumeist auch durch generationenübergreifende Aktionen aus und bieten für andere Einrichtungen genug Anregungen um sich vielleicht selbst mit dem Thema zu beschäftigen. Damit aber möglichst viele Internetnutzer auch von unseren Projekten und Aktionen erfahren, möchte sich OpasBlog auf den Weg machen und sich als Plattform des Austausches über möglichst viele Angebote der Großväterarbeit beim DRK anbieten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Geschenk vom Opa

Es ist wieder Weihnachten und das Fest der besonderen Beziehungspflege stellt viele Menschen wieder vor die Frage: „Was soll ich dieses Jahr schenken?“.

Ein Geschenk dient auch zu Weihnachten dem besonderen Ausdruck der Zuneigung. Sich Gedanken machen um eine Person, einen besonderen Moment schaffen, der dem Anderen lange, positiv in Erinnerung bleibt.

Doch ist das noch das Ziel? Ist es nicht vielmehr so, dass Geschenke mehr dem materiellen Nutzen statt dem emotionalen Ausdruck geschuldet sind?

Auch wir haben uns, in unserer letzten Runde in diesem Jahr, diese Frage gestellt. Haben uns ausgetauscht wie das Schenken in diesem Jahr und in unserer Jugendzeit aussieht bzw. aussah. Diesen Beitrag weiterlesen »

Engagement selbst in die Hand nehmen

Opasblog ist als ein Projekt gedacht, welches Väter und Großväter dazu anregen soll sich über die eigene gesellschaftliche Einbindung Gedanken zu machen bzw. diese mit Anderen über das Netz auszutauschen.

Doch das scheint eine Art und Weise zu sein, die nicht nur eine neue Form darstellt, sondern von Grund auf an eine Herangehensweise verlangt, die nicht den erlebten Erfahrungen dieser Generation entspricht. Lebensgestaltung neu zu denken, gegenüber einer Lebensphase die durch “Zwänge “ (Existenzaufbau, Familiengründung,  Kinderunterstützung, berufliche Karriere…) bestimmt war. Die Kinder sind aus dem Haus, das Berufsleben ist weitgehend abgeschlossen und die “honeymoon“ Phase, die wohlverdiente Zeit der Selbstverwirklichung, weicht allen Zwängen. Alte Lebensträume werden wieder hervorgeholt und neue Pläne werden geschmiedet. Doch schnell schleichen sich neue Verpflichtungen ein. Die großgezogenen Kinder, mit ihren eigenen Vorstellungen von der Zukunft, gründen eigene Familien und erfreuen ihre Eltern mit Enkelkindern. Ein Kreislauf beginnt sich zu schließen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zwei Kaffee im Sommerloch

 

Aktiv sein heißt halt auch Verpflichtungen zu haben, Zeit für die „Großfamilie“ zu investieren oder einfach mal die Seele baumeln lassen. So gab es aufgrund einiger Entschuldigungen ein Treffen mit zwei Kaffeetassen und einem Gespräch über Freizeitaktivitäten für Seniorengruppen.

Leider blieb das spannende Thema „Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen und gegensteuernde Präventionsprojekte“ aus, stattdessen gab es eine Einführung in die Strukturen der ZWAR-Gruppe Borken.

ZWAR steht für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ und gibt Senioren einen ungebundenen Raum (frei von Vereinsstrukturen) in dem sich Personen gleicher Interessen ungezwungen treffen. Gerade diese Struktur scheint aber viele anzusprechen. So zählt die ZWAR-Gruppe Borken ca. 60 Teilnehmer, die sich z.B. zum Fahrradfahren, Wandern, Kartenspielen oder als Computergruppe regelmäßig treffen.

Doch wie sieht es da mit der männlichen Struktur aus. Männer scheinen hier eher durch ihre Frauen angesprochen zu werden mitzumachen.

Einzelne Männer sucht man hier vergebens.

Zeigt sich hier das klassische Bild von Frauen die ihr Leben zum Aufbau von sozialstrukturen nutzen und Männer gehen halt Arbeiten?

Stimmt die Theorie der männlichen Nesthocker? Was heißt das für ein gesellschaftliches Engagement der Opageneration? Spannende Fragen

OpasBlog: Erstes Treffen

Das erste Treffen zu einem Gedankenaustausch „OpasBlog“ ist vorbei. Das Projekt wurde vorgestellt und allen Beteiligten wurde schnell klar, dass das Projekt in seinem Verlauf völlig ergebnisoffen ist.

Zur allgemeinen Klärung hier die Rahmenbedingungen zu „OpasBlog“:
Es werden regelmäßige Treffen stattfinden bei denen unterschiedliche Themen der männlichen Generationen, speziell der „Opageneration“, diskutiert werden. Diese Treffen haben jeweils zwei Schwerpunkte. Einmal geht es um männliche Lebensstile vor dem Hintergrund der jeweiligen sozialen Gegebenheiten und andererseits um die Planung und Durchführung von Aktionen vor Ort, um einen Dialog der männlichen Generationen sichtbar und erfahrbar zu machen.
Dabei gab es auch schon erste Ideen wie so etwas gelingen kann (dazu an anderer Stelle mehr).  Diesen Beitrag weiterlesen »

OpasBlog

Willkommen zu OpasBlog!

Ein Blog der die Lebenskonzepte der männlichen Generation 65+ betrachten und diskutieren möchte. Dieser Blog wird durch eine “reale” Gruppe der Großvätergeneration begleitet. Diese Gruppe füttert den Blog mit Erkenntnissen die wir hier zur Diskussion stellen. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme aus allen Generationen.

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